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Einspeichvarianten

3-Fach gekreuzt:
Die sogenannte klassische Methode.
Dabei überkreuzen sich die Speichen insgesamt drei mal. Wobei zwei
miteinander „verflochten“ werden. So können sich diese Speichen
gegenseitig „abstützen“. Die 3-fach Kreuzung  wende ich bei allen
Hinterrädern an, sowie bei Scheibengebremsten Rädern.

Radial:
Dabei werden die Speichen nicht gekreuzt, sondern verlaufen direkt
von der Nabe zur Felge. Ich speiche nur felgengebremste Vorderräder
radial ein. Grund dafür ist, dass das Vorderrad keine Antriebskräfte
übertragen muß. Der Aspekt der Gewichtsersparniß ist dabei zu ver-
nachläßigen und unerheblich. Es eignen sich bei weitem nicht alle
Naben zu radialen Einspeichung.

Meiner Auffassung nach bringen 1-fach oder 2-fach Kreuzungen we-
niger Vorteile als Nachteile. Wenn gekreuzt wird, dann 3-fach. Eigent-
licher Sinn des Kreuzens ist einen tangetialen Verlauf der Speichen zur
Nabe zu erhalten. Das ist deshalb erwünscht, da je tangentialer die
Speichen verlaufen, desto besser werden Antreibs- und Bremskräfte
übertragen.

Lochzahl
Beim Rennrad und leichten Fahrern bis ca. 65Kg sind Lochzahlen zwi-
schen 20 und 24 sinnvoll. Sonst eher ab 24 vorn, bzw. am Hinterrad
mind. 28 Loch.

Beim Mountainbike richtet sich die Lochzahl außer nach dem Gewicht
des Fahrers noch nach dem Einsatzbereich. Für Freeride und Downhill
32 bis 36 Loch. Im Cross Country reichen 28 bis 32 Loch.

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©speerlaufraeder 2011