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Komponenten

Nabe
Um die Nabe dreht sich alles. Im wahrsten Sinne des Wortes. Ein leichter, langlebiger und spielfreier Lauf ist mehr als wünschenswert. Dies kann nur durch hochwertige Lager erreicht werden. Zu empfehlen sind gedichtete Industrielager. Sie weisen die geringste Anfälligkeit gegenüber Schmutz, Staub und Feuchtigkeit auf.

Ein weiteres Qualitätsmerkmal ist die Flanschdicke und der Durchmesser der Speichenbohrungen. Eine Dicke von ca. 3mm des Flansches ist ideal, da sich die Speichen so optimal anpassen können. Speichenlöcher mit einem Durchmesser von über 2,3 mm sind speziell zu handhaben, was unter „Qualität“ beschrieben ist.

Felgen
Für alle Felgen gilt, dass ein geschweißter und anschließend abgedrehter Stoß immer die bessere Wahl ist, als ein nur gesteckter. Bei Laufrädern die für Felgenbremsen ausgelegt sind, ist die geschweißte Version anzuraten. Diese verfügt über eine abgedrehte Flanke und somit sind keine Einbußen durch Unebenheiten zu erwarten.

Die Ösen-Frage löst immer noch Diskussionen in der Fachwelt aus. Meiner Meinung nach helfen Ösen beim Zentrieren der Laufräder, da sich der Nippel leichter drehen kann. Sie sorgen für stabilere Nippellöcher, weil sie dem Ausreißen vorbeugen. Ungeöste Felgen machen nur dann Sinn wenn sie an den Bereichen wo der Nippelkopf aufliegt verstärkt ausgeführt sind.

Ein anderer Irrglaube ist, dass man bei ungeösten Felgen keine Alunippel verwenden kann. Auch das ist ohne Probleme möglich, wenn man die Felge entsprechend vorbereitet. Die Nippelsitze werden von Hand ansenkt. So kann sich der Nippel nicht mehr festfressen und gleichzeitig wird der beim Bohren der Nippellöcher entstandene Grad entfernt.

Speichen
Zur Verwendung kommen hauptsächlich Speichen vom Weltgrößten Hersteller DT-Swiss. Am häufigsten verbaue ich konifizierte Speichen. Diese weisen die besten mechanischen Eigenschaften auf. Im verjüngten Mittelteil sind sie flexiebler. Bei extremer Überlast nehmen die Speichen die Spannungsspitzen auf.

Das Angebot von DT ist so umfangreich, dass ich hier nicht alle Speichen beschreiben will, nur die am häufigsten Verwendeten, wie z.B.:

Revolution
Die bekannteste Speiche. Geeignet für MTB und Road. Sehr leicht und in Schwarz oder Silber erhältlich. Mit 2,0-1,5-2,0 Durchmessern.

AlpineIII
Die Stabile! Sie hält den stärksten Beanspruchungen stand. An der „schwächsten“ Stelle der Speiche, dem Speichenbogen, hat diese ein
Maß von 2,34mm. Geeignet für extrem Freeride und  Downhill. In silber erhältlich. Mit 2,34-1,8-2,0 Durchmessern.

Competition

Die Standartspeiche. Meine meistverbaute. Für alle Bereiche geeignet.
In Schwarz oder Silber erhältlich. Mit 2,0-1,8-2,0 Durchmessern.

Sapim CX-Ray
Messerspeiche, die leichteste, für alle Bereiche geeignet. In Schwarz
oder Silber erhältlich. Abmessungen 2.0- 0,9- 2,0 mm.

Andere Speichentypen und Hersteller auf Anfrage.

Nippel
Der Klassische Nippel ist aus Messing gefertigt und besitzt eine sehr hohe Festigkeit. Messingnippel können sich aufgrund der Materialeigenschaften nicht festfressen. Somit bleibt das Laufrad auf lange Zeit nachzentrierbar.

Nippel aus Aluminium sind heute technisch ausgereift und problemlos zu verwenden, wenn man bestimmte Dinge beachtet, wie z.B. das schon vorher angesrochene Ansenken der Nippelsitze und das Ölen dieser.

Eine schlechte Eigenschaft der Alunippel ist, dass sie anfälliger für Korosion sind. Das macht sich beim Fahren im Winter bemerkbar, wenn der Streudienst mit Salz unterwegs war. Dieses Salz kann die Alunippel angreifen. Vorbeugend kann man sie vor den Ausfahrten mit einem kleinen Tropfen Öl schützen. Desweiteren sind Alunippel in vielen verschiedenen Farben erhältlich.

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©speerlaufraeder 2011